你好我的朋友們!

Durch meine Kommilitonen inspiriert gebe ich nun mein eigentliches Vorhaben mein Tagebuch oder wie auch immer man das nennen will bei Studi zu schreiben auf. In so einem Blog kann man ja auch viel kreativer sein und viel mehr aussagekräftige Fotos hochladen...

Man könnte es natürlich auch als Ideendiebstahl bezeichnen, aber ich sehe das einfach pragmatisch, da ich so alle, die es interessiert einfacher informieren kann als über den umständlichen Weg einer Studigruppe...

So ein Blog ist andererseits auch wieder ein gewisses Statussymbol, was die Verwendung widerum fragwürdig werden lässt....

Aber genug von Sinn und Unsinn so eines Blogs und hoffentlich viel Spaß beim Lesen desselbigen °.°


Dienstag, 27. Oktober 2009

Geburtstag in Taiwan

Mein Geburtstag fing wie angekündigt mit Macroeconomics an. Um 23 Uhr am Tag davor mit Winona aus meinem Kurs angefangen daran zu werkeln, haben wir nach einer Stunde erstmal ein Pause eingelegt. Grund war ein Anruf von Yuki mit der Frage wo ich denn sei und ich soll doch mal bitte rauskommen. Draußen warteten dann also Masako, Yuki, Pin-Zhi, Elaina, Chen Wei und Allen mit einem Kuchen auf mich, um mir alles Gute zu wünschen. Damit hatte ich erst im Laufe des nächsten Tages gerechnet – sehr schöne Überraschung. Draußen angefangen wurden wir dann gebeten reinzugehen weil wir zu laut waren. Da haben wir dann den Kuchen vertilgt und ein wenig gequatscht. Danach musste ich mich dann um halb 2 aber trotzdem noch an Macroeconomics machen und habe dann folglich nicht mehr allzuviel geschlafen.
Der Tag ging dann erstmal so vorüber wie jeder andere Mittwoch Vorlesung, Campuswechsel, Training.
Nach dem Training bin ich dann noch mit ein paar Leuten aus dem Team was essen gegangen. Da konnte man sich dann auch mal wieder mit vielen unterhalten, mit denen sowas im Training unter Umständen schwer fällt. Es wird langsam und sie sind ja auch alle am Austausch interessiert, ist halt nur machmal noch schwierig. Danach noch auf ins Babe18, um mich den anderen Leuten aus dem Dorm anzuschließen und ein wenig zu tanzen.

Am Sonntag ging mein Geburtstag dann weiter, eigentlich haben wir geplant in die Bergstadt Jiufen zu fahren, aber da das Wetter als ziemlich schlecht angekündigt war, (was letztendlich nicht wirklich stimmte) haben wir das gelassen. Die Alternative war aber ziemlich gut. Wie üblich sind wir zusammen essen gegangen. Wir waren in einem All-you-can-eat Restaurant und haben uns regelrecht totgefressen. Für gerade mal 7€ gab es wirklich alles was das Herz begehrt. Eine Hauptspeise, Salat, Obst, Pizza, Pasta, Schokofondue und Getränke, Eis, Kuchen und andere Desserts waren auch inclusive. Dann wurde ich auch noch reich beschenkt. Ich konnte es kaum glauben, als ich ein Handy in der Hand hielt mit der Aussage: „Wir haben zusammengelegt, damit du auch immer fleißig chinesische Nachrichten schreiben kannst.“ Hat mich echt umgehauen. Ich konnte zwar mein deutsches Handy hier benutzen, aber das zeigt ja weder Chinesisch an noch kann man das irgendwie eintippen.
Masako, mit der ich hier die meiste freie Zeit verbringe, hat mir eine Karte geschrieben und ein Freundschaftsband geknüpft, was ich ab jetzt am Fuß trage. Manch einer möge vielleicht sagen das sei kitschig, aber mit dem Hintergrund ist es etwas tolles worauf ich stolz bin. Pin-Zhi hat sich auch noch was einfallen lassen. Er hat meinen chinesischen Namen und einen dazu passenden Spruch zur Beschreibung meines Charakters durch einen Bekannten in Kalligraphie anfertigen lassen. Da es ziemlich zerbrechlich wirkt, muss ich das jetzt nur noch heil nach Hause bringen, um es dann Rahmen zu können. Ich habe wirklich nicht mit einer solchen Flut von Herzlichkeit zu meinem Geburtstag gerechnet, es war ein toller Geburtstag und ich bin allen so dankbar für die Mühe die sie sich gemacht haben und die tollen Geschenke.
Auch über die zahlreichen Glückwünsche und einzelnen Geburtstagssms aus Deutschland und sonstwo aus der Welt habe ich mich riesig gefreut und sage hiermit noch mal Danke an alle.

LG 岳虎

PS: Hier noch ein paar Fotos vom Fressmarathon :)




Montag, 19. Oktober 2009

300km/h durch Taiwan

Ich sitze grad im Zug von Kaohshiung nach Taipei - auf der einzigen Hochgeschwindigkeitsstrecke hier in Taiwan, die es auch erst seit 2 Jahren gibt. Nach dem Vorbild des japanischen Shinkansen sind sie wahrscheinlich genauso stolz auf das Ding wie die Japaner. Ist aber eigentlich nur sowas wie ein ICE, nur ein wenig steriler, dafür aber pünktlich und mit viel Beinfreiheit. Die Sitzreihen lassen sich, wenn ich das richtig beobachtet habe, auch komplett drehen, sodass die Gäste immer in Fahrtrichtung positioniert werden. Tische und ähnliche Angenehmlichkeiten gibt es aber nicht. Die Felder, Fischfarmen, Fabriken und hier und da auch mal ein Tempel oder ein kleines Mausoleum/großes Grab mittem im Feld ziehen viel zu schnell vorbei, als dass man irgendwas wirklich festhalten könnte. Also schreibe ich und versuche es so, denn letztendlich ist so ein Blog ja auch für meine Erinnerungen gedacht und ich - den fehlenden Kommentaren nach zu urteilen - wahrscheinlich einer meiner besten Leser :P

Ich war im ländlichen Taiwan und habe meinen kleinen Bruder Yiming über das Wochenende besucht. Für etwaige Fragen: Nein mein Vater war vor 19 Jahren nicht in Taiwan und hat ein uneheliches Kind gezeugt. Wir haben aber in Japan im gleichen Homestay gelebt und auch eine Weile das Zimmer geteilt, nachdem meine Gastmutter ihn aus den Fängen einer anderen gerettet hat. Also bin ich nach Pingdong, um mal zu sehen wie er sein Studentenleben verbringt.

Wir haben natürlich alle möglichen Spezialitäten der Region ausprobiert, waren mit seinen Freunden was trinken, haben uns Kaohshiung und den größten Nightmarket dort angeguckt und den Ausblick auf die Stadt bei Nacht genossen. Ein kleines privates Feuerwerk haben wir auch noch veranstaltet, da man sowas hier das ganze Jahr über kaufen kann und mit dem Scooter durfte ich auch noch fahren. Wurden dann natürlich auch prompt von der Polizei angehalten, aber nach dem Zeigen des deutschen Führerscheins und der Aussage, dass ich an der NTU studiere gabs auch keine Probleme. Sonst einfach nur viel relaxt und es uns gut gehen lassen.

War echt sehr schön YiMing nach mehr als einem Jahr wiederzusehen und das werden wir in den nächsten drei Monaten sicherlich auch nochmal wiederholen. Jetzt gehts aber erstmal wieder zurück zur Uni und auch wenn Kaohshiung fast interessanter wirkte als Taipei und auch das Leben in Pingdong mit seiner Gemütlichkeit sehr einladend wirkt, freue ich mich auf Taipei. Irgendwie hatte ich nämlich hier doch das Gefühl fremd zu sein. In Kaohshiung auf dem Nightmarket fast und heute bei dem kurzen Unibesuch definitiv der einzige Ausländer verrenkte sich irgendwie alles den Hals. Zusätzlich sind vor Allem die Mädchen einfach nur zu schüchtern auch nur irgendwie mit einem zu sprechen. Auch die Freunde von YiMing haben einen riesen Aufwand betrieben um mir den Aufenthalt schön zu machen. Das bestätigt zwar auch, dass die meisten Taiwanesen verdammt gastfreundlich sind, aber irgendwann fühlt es sich dann doch komisch an, wenn man andauernd eingeladen wird usw. - man ist halt nur Gast. Außerdem macht es der Misch aus Chinesisch und Taiwanesisch noch deutlich schwerer mit dem eh schon wenigen Vokabular etwas zu verstehen. Aber es war wie gesagt trotzdem großartig und wird wiederholt. Ich muss mir halt nur überlegen, was ich beim nächsten Mal aus Taipei als Geschenk mitbringe, um das alles ein wenig auszugleichen.

Gleich gehts noch zum Training, am Dienstag steht die erste kleine Prüfung in Chinesisch an und bis Mittwoch muss ich auch noch ein wenig GDP, GNP und Arbeitlosenquote für Taiwan berechnen und die Entwicklung graphisch darstellen und mein Mittwoch wird auch sonst trotz Geburtstag wieder voll gepackt und die Party auf das Wochenende verschoben. Ein Geschenk weiß ich übrigens schon... Ich krieg nen Taifun! Es steht schon wieder einer Richtung Phillipinen/Taiwan auf dem Plan und auch wenn er nicht direkt kommt, heißt es doch wieder Regen jetzt da die Wolken grad erst wieder aufgebrochen sind. Was will man machen, die Saison ist ja auch schon vorbei... Räusper

Dienstag, 6. Oktober 2009

Blut im Oktagon





Nein ich bin nicht zum Proleten mutiert und mein moralisches Verständnis wird mich auch in Zukunft davon abhalten zu applaudieren, wenn Berliner Kleinkriminelle meinen sich gegenseitig auf die Fresse hauen zu müssen. Wenn sich aber professionelle Kämpfer in einen Käfig einsperren lassen um zu vergleichen welche Kampfsportart eigentlich die effektivere ist, darf man doch wohl in Jubelschreie ausbrechen oder nicht?
Ich und die zahlreichen anderen Besucher der zweiten Luxy (eigentlich ein Nachtclub) Multiple Martial Arts Night beantworten die Frage auf jeden Fall mit „Ja“. Es war sehr interessant mitanzusehen und ich hoffe sie machen das bis Januar auch nochmal, dann bin ich wieder dabei.

Insgesamt waren es 8 Kämpfe, mit Kämpfern aus 8 verschiedenen Ländern. Die meisten aus Taiwan versteht sich. Manche von den Kämpfen hatten nach einiger Zeit schon fast einen witzigen Anblick. Wenn die Kämpfer sich nämlich stundenlang im Boden“kampf“, der in diesem Sport erlaubt ist, um die Wette würgen, haben danach beide meist kaum noch wirklich Kraft irgendwen zu schlagen. Bei manch anderen gings aber doch recht ordentlich zu Sache. Dem Japaner haben die „Ganbare!“ und „Ike!“ Anfeuerungsrufe unsererseits anscheinend nur wenig gebracht und nach der Show bluteten seine Verletzungen immer noch wie frisch, aber naja der war halt einfach mal nicht im Stande gegen das schwarze „Beast“ zu kämpfen, da kann man nichts machen.
Wie der Namensbestandteil Multiple erahnen lässt, ist hier grundsätzliche eigentlich alles erlaubt bis auf ein paar Tabus wie Augen und Genitalien. Die vertretenen Kampfsportarten reichten von Kickboxen, Wrestling, Judo, (Brazilian)JiuJitsu bis zu Muay Thai.

Sonst muss man noch das Whiskey Girl erwähnen, dass wir ab einem gewissen Zeitpunkt schamlos ausgenutzt haben und uns auch noch nach dem Kampf im NY Bagels lauthals zur Stelle gewünscht haben^^. Da sind nämlich zwei Mädels mit nem Tablett voller Whiskeyshots rumgelaufen und haben das andauernd verteilt. Das passt dann auch zu der Aussage aus International Marketing, dass Taiwan den größten Whiskeymarkt der Welt darstellt. Erklärt dann auch weiterhin die immense Auswahl an Whiskey im Carrefour letztens. In den Kampfpausen gabs dann auch noch den ein oder anderen Auftritt von leicht bekleideten Mädels (deren Fotos leider aufgrund des Lichts nichts geworden sind - sorry) Trommlern und Akrobatik.


Auch wenn die Kamera meines Handys vor Allem für Videos im Dunkeln nicht so geeignet ist gibts diesmal bewegte Bilder vom Main Event des Abends Frankreich vs. Russland in der Hoffnung damit die Stimmung vor Ort ein wenig besser beschreiben zu können. Der Franzose links hat ohne Abstriche verdient gewonnen und der Russe sah danach aus als würde er die Glocken in Paris leuten...

Ich betone nochmal: Das ist kein Aufruf zu Schlägereien in der Realität. Don’t try this at home little wannabe bad boys! :)



Samstag, 3. Oktober 2009

Gleichgewichtsstörungen

Kurz nach Fertigstellen meines Posts eben, habe ich doch an der Beschreibung meines körperlichen Wohlbefindens gezweifelt. Es fühlte sich auf einmal an als ob mein Gleichgewichtssinn massiv beeinträchtigt wäre. Aber Fehlanzeige: der funktioniert tadellos, das Gebäude hat halt nur geschwankt. Irgendjemand meinte in Taiwan sind Erdbeben gar nicht so oft wie in Japan, wo ich sie ja schon des öfteren erfahren durfte. Aber die Erde bebt hier auch andauernd. Und die Ausläufer des Bebens an der Ostküste mit einer Stärke von 6,3 war und im Gegenteil zu den "normalen" regionalen Erdbeben in ganz Taiwan noch gut spürbar. Ich war zu einem solchen Zeitpunkt noch nie im 14. Stock eines schwankenden Gebäudes... nicht unbedingt ein schönes Gefühl. Ich höre aber keine Schreie, Alarmanlagen und in meinen Wänden sind auch keinerlei Risse zu verzeichnen. Ich glaube einfach mal, dass die Leute hier nach jahrelanger Erfahrung mit solchen Sachen wissen wie man Häuser erdbebensicher baut und gehe jetzt schlafen.

...

Bis heute (04.10.) 16 Uhr hat die Erde an so ziemlich der gleichen Stellen noch mehr als 10 mal gebebt. Das war dann hier zwar nicht mehr zu spüren, mit Stärken von um die 4 gab das aber bestimmt ne schlaflose Nacht direkt vor Ort. Das was hier zu spüren war war nämlich grad mal ein wenig über Stärke 2. Es gibt aber keine Opfer und größere Schäden, also alles in Ordnung.

Mond-Barbecue und deutsche Monster

Dieses Wochenende wird der Mittherbst gefeiert, ich würde es mit dem deutschen Erntedankfest oder so vergleichen. Früher wurden traditionelle Speisen beim gemeinsamen Beisammensein gegessen. Manche dieser Traditionen sind auch bis heute beibehalten, so werden um diese Zeit Mondkuchen gegessen, die meist (wie es Sinn macht) rund und oftmals auch aufwendig verziert sind. Mir wurde gesagt, dass seit einem ungefähren Jahrzehnt der Mittherbst aber meist anders gefeiert wird. Man sieht eigentlich an allen halbwegs ruhigen Orten kleinere und größere Gruppen, die sich um Einweggrills versammeln und so zusammen bei Barbecue Mittherbst feiern und den Mond bestaunen. So tat es dann auch mein Cheerleading Team. Wir sind am nachmittag in den Carrefour (bzw. 家樂福 (jiā lè fú) – "fröhliches Familienglück") und haben dort alles was man so zum Grillen für 45 Leute braucht gekauft. Auf dem Einkaufsplan standen neben Grillfleisch Muscheln, Pilze, Fishcake Tempura und Schweineblutkuchen, um mal wörtlich zu übersetzen. Schweineblutkuchen ist quasi die Taiwanesische Variante von Blutwurst, nur auf Reisbasis. Im Carrefour ist mir auch noch was sehr witziges und hier wohl alltägliches aufgefallen. Auf einmal ging an einer der vielen Theken Geschreie los.Mit Mikrofon und den erforderlichen Rabattaufklebern auf den Armen bewaffnet, machte sich ein Trupp von 4 Leuten auf ins Gefecht, die bis dahin kaum interessierten aber dann zuströmenden Massen an Kundschaft zu bewältigen. Das Foto ist leider erst zum Ende geschossen, aber es war ein wirklicher Ansturm aus dem Nichts. Ob das auch in Europa funktionieren würde? Ich weiß es nicht. Ich werd wohl mal versuchen müssen eine Diskussionsrunde im International Marketing Kurs einzuleiten.

Nach dem Einkaufsmarathon noch schnell in das Restaurant der Eltern eines Teammitgliedes und die letzten Vorbereitungen getroffen und dann auf zum verlassenen Basketballplatz unter irgendeiner Brücke. Beim Grillen konnte ich leider nicht das in Essen perfektionierte Grillanzünden mit Kamintechnik (aus Nicos schlauem Buch für richtige Männer:D) demonstrieren, wohl aber wie man Kronkorken von einer Bierflasche mit einer zweiten Bierflasche entfernt. Da haben alle nicht schlecht geguckt als ich das im Carrefour zuvor erstandene deutsche Schwarzbier (Erdinger Dunkel – was anderes gabs nicht) auf diese Weise verteilt hab. Aber auch andere deutsche Sachen gabs an dem Abend – Im Hintergrund lief dann nämlich auch mal irgendwann Evacuate the dancefloor von Escada. Gut darauf bin ich jetzt nicht unbedingt stolz, aber es geht ja noch weiter. Ich stand da und unterhielt mich mit Candice bis meine Ohren irgendwas seltsames wahrnahmen: Ich gehe näher an die Boxen und es ist deutsche Rapmusik, die ich nicht kenne, aber mein Bruder vielleicht. Nach Nachfrage kam raus, dass einer im Team bei Youtube quer nach Liedern mit dem Teamnamen im Titel gesucht hat und auf einen solchen von einem Berliner Rapper gestoßen ist. Verdutzt davon vor den Boxen stehend endete das Lied und das nächste sollte dann auch eins sein, dass ich kannte: Monsterparty von den Ärzten. Ich wiederhole mich zwar, aber: Sachen gibts!Auch wenn die Kommunikation natürlich noch nicht mit allen reibungslos klappt, hat es einen Riesenspaß gemacht und war eine gute Gelegenheit für den Einstand^^

Heute habe ich mich zum Mittag mit meinem Volunteer Pin-Zhi getroffen und danach haben wir uns geschlagene 3,5h in die Lobby des Wohnheims gesetzt und parallel Deutsch und Chinesisch gelernt. Das wollen wir jetzt jede Woche mindestens einmal regelmäßig am Freitag machen und es ist glaube ich sehr effektiv. Durch das Beibringen und gleichzeitige Übersetzen der einfachsten Satzstrukturen, prägen sich diese nämlich sehr gut ein... jaja hat doch schon Seneca gesagt „Docendo discimus“ :-P

Ich habe auch noch überlegt ob ich nicht mit bereits erwähnter Candice clubben gehe, aber meine Verfassung ist grad irgendwie nicht ganz so gut. Halsschmerzen, laufende Nase und ein wenig allgemeines Unwohlsein. Ich hab mich bestimmt im internationalen Umfeld des Dorms mit der gehypten Schweinegrippe infiziert, die anscheinend nicht mal halb so gefährlich ist wie sonstige Grippewellen... aber manche Musiker schaffen es ja auch ohne großes Talent ins Fernsehen. Egal was es ist, es ist nicht weiter schlimm und wird auch schon besser. Ich bleibe trotzdem lieber anständig zuhause und betreibe ausnahmsweise mal keinen Raubbau an meinem Körper.

Sonst spricht man hier auf des öfteren über die beiden Taifune Parma und Melor, die relativ nah an Taiwan sind. Zumindest einer von beiden sollte eigentlich Anfang nächster Woche Landfall in Taiwan machen. Mittlerweile ist auch das schon wieder fraglich, sodass man viele verschiedene Aussagen findet. Einer kommt, beide kommen, keiner kommt, ein dritter zwischen den beiden kommt, sie vereinen sich und einer kommt. Egal was für Nachrichten ihr nächste Woche vielleicht über diese Wind- und Regenmassen hört. Hier in Taipei wird es mir gut gehen, das Gebäude steht auf festem Grund, ist nicht aus Pappe und Hügel aus Ausgangspunkt für Schlammlawinen sind viel zu weit entfernt.

Jetzt habe ich auch schon wieder genug geschrieben. Morgen heißt es kurz mal gucken was an den Gerüchten über asiatische Tischtennismeister so dran ist, Mittag essen mit Yuki und Masako und Multiple Martial Arts Fighting Night im Luxy. Das wird hoffentlich einen neuen Eintrag wert.

Bis dann und 晚安 (wǎn ān)

岳虎